Allgemein

Die Schwimmkompetenzen in Österreich sind weiterhin defizitär

zu diesem Schluss kommt ein Bericht des KFV kommt 2025

Quelle: https://www.kfv.at/schwimmstudie2025_verschlechterung-bei-jugendlichen/)

37.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 19 Jahren in Österreich können nicht schwimmen, wie eine aktuelle Studie der Sicherheitsinstitution KFV zeigt. Insbesondere bei den 11- und 12-Jährigen zeigt sich im Vergleich der letzten Jahre eine weitere leichte Verschlechterung der Schwimmkenntnisse. Waren es 2021 noch 5 Prozent, so ist der Anteil an Nichtschwimmenden in dieser Altersklasse im Jahr 2025 auf 9 Prozent angestiegen – fast jede*r 10. Jugendliche dieses Alters kann somit nicht schwimmen. (Zitat KFV, Mai 2025).

Gründe für mangelnde Schwimmkenntnisse

Viele Kinder können nicht schwimmen, weil sie keinen Schwimmunterricht in der Schule bekommen, keine Schwimmbäder oder Badeseen in der Nähe haben und ihre Familien nicht schwimmen können.  17 Prozent der Eltern sagen, dass ihre Kinder keinen Schwimmunterricht in der Schule haben.  Der Anteil der Familien ohne Zugang zu Schwimmbädern oder Badeseen ist von 7 Prozent im Vorjahr auf 10 Prozent gestiegen. Die Pandemie hat das Problem verschärft, aber es gibt noch viel zu tun, um Schwimmen für alle zugänglich zu machen.  Regelmäßiges Üben ist wichtig, denn viele denken fälschlicherweise, dass man Schwimmen nur einmal lernen muss.

(KFV, Mai 2025, Dr. Johanna Trauner Karner, Leiterin des Bereichs Sport- und Freizeitsicherheit im KFV)